Ein wenig über uns....

 

Im Frühjahr 1968 setzten sich fünf junge Männer zusammen, um einen Schützenzug zu gründen. Da man schon 1966 als zweiter Zug der blauen Schillschen ein Schützenfest erlebt hatte und Spass, sowie Freude am Schützenfest bekam. Sie wollten weiter dabei sein, aber nicht mehr als zweiter Zug der blauen Schillschen, sondern ihren eigenen Zug haben. Anfang Mai 1968 setzten sich in der Pommesbude „Obich Grill“ fünf Jungs, Theo Tissen, Karl Peter Schütz, Wolfgang Langer, Heinz eter Schmitz und Hans-Werner Bischof zusammen und überlegten wie man dieses machen könnte. Zuerst mussten noch Jungs gefunden werden die machen wollen. Es wurde erstmal mit den Jungs gesprochen, die schon 1966 mitgemacht hatten. Sie sagten auch sofort zu. Es kamen folgende Jungs dazu: Erich Bischof, Peter Schüßler, Bartel Schatz.

Da man nun eine Gruppe von acht Jungs hatte, musste man noch einen Namen finden. Es standen mehrere Namen zur Wahl, doch man wusste nicht so recht, wie man sich nennen sollte. Nach langem hin und her ging man zur Obigkeit, sprich General Dr. Lampenscherf. Ihm trugen wir unser Anliegen vor und er nahm sich Zeit mit uns darüber zu sprechen. Man zählte so manche historische Schützengilde auf, die hier am Niederrhein waren. Der General fragte uns, ob wir nicht als Ulanenzug teilnehmen wollen, diese waren hier in Düsseldorf stationiert. Nun stand der Name des Vereins fest. Jetzt war die Frage wo bekommen wir die Uniformen her. Der General sagte uns, dass wir diese bei Hinzen leihen können. Also an nach Korchenbroich zum Uniformhaus Hinzen. Dort wurden Uniformen anprobiert und für das Schützenfest 1968 gebucht. Da dies nun alles geklärt war, rief man die erste Versammlung ein, stellte eine Satzung auf, der Beitrag wurde festgelegt und was sonst noch dazu gehörte. Das wichtigste war ja wie man Schützenfest marschieren sollte. So wurde folgendes nach einer Wahl festgelegt. Zugführer: Theo Tissen, Flügelleutnanat: Heinz Peter Schmitz, und Feldwebel (Spieß) Hans-Werner Bischof. Bis zum ersten Schützenfest gab es viel zu tun und man traf sich alle zwei Wochen bei Norbert (Wirt vom Obich Grill). Nach dem Schützenfest wuchs die Gruppe auf 12 Ulanen an. Im Jahr 1972 war man sich einig, eine Standarte sollte her. Nachdem man sich erkundigt hatte was sowas kostet, war man erstmal platt. Die Familie Schmitz (Eltern von Heinz Peter) fragten uns, ob wir bereit wären, beim Umbau von Haus und Garten zu helfen. Dafür gab es Geld für die Standarte. Der Ulanenzug hatte immer eine Stärke von 10 – 14 schützen. Seit dem Jahr 1972 wurden nach Abstimmung passive Mitglieder aufgenommen. Das erste passive Mitglied war Hannelore Bischof weitere Frauen folgten.

Das Jahr 1973 war auch ein Höhepunkt beim Ulanenzug. Ales neues Mitglied wurde Willi Dick (Mobi) aufgenommen und er stiftete dem Verein eine Königskette, die noch fehlte. 1992 beschloss der Verein sich eigene Uniformjacken zuzulegen. Die Helme wurden in Eigenleistung erstellt und die restlichen Uniformteile folgten nach und nach. Das 25jährige Jubiläum feierten wir im Vereinslokal „Zum Mous“. Es wurden auch Weihnachtsfeiern, so wie andere Feste gefeiert, natürlich mit Kind und Kegel. So ergaben sich die einen oder anderen Episoden. In einem Jahr kam man überein, für die Kinder „Die sieben Zwerge“ aufzuführen. Die Kinder und vor allem die Damen hatten Spass. 1995 ist er Ulanenzug das erste mal außerhalb von Osterath marschiert. Wir sind eingeladen gefolgt, in Düsseldorf Flingern als Gastgruppe eines dort ansässigen Schützenvereins mitzumarschieren. 2003 war ein besonderes Jahr denn wir durften den Maikranz hissen. Da es in Osterath immer weniger Lokale gibt, entschloss sich der Ulanenzug dazu Versammlungen bei Mitgliedern oder auf der Schießanlage abzuhalten. Zum Schützenfest wird bei Leutnant Hermann Bischof ein Biwak errichtet. 2006 war nicht in Osterath am dritten Septemberwochenende Schützenfest, sondern in kaarst das Bundesschützenfest an dem wir natürlich auch teilgenommen haben. Eine Woche vorher feierten wir unser eigenes Schützenfest.